Lech entwickelt sich weiter

Liebe Lecherinnen, liebe Lecher, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Menschen in Lech,


wir haben eine schwere Zeit der Entbehrung, der wirtschaft-lichen Unsicherheit und der sozialen Beschränkungen hinter uns. Die Corona-Krise hat uns 15 Monate lang begleitet, unseren Alltag bestimmt und uns als Unternehmerinnen und Unternehmer, als öffentliche Verwaltung und als Men-schen in vielen Bereichen herausgefordert. Heute dürfen wir wieder hoffen - darauf, dass uns der Start in die neue Normalität gemeinsam schnell und gut gelingt und wir die Sorgen der Krise bald hinter uns lassen können. Die Öffnung unserer Betriebe, das sofortige Hochfahren unseres touristischen Angebotes und die umfassende Bereitstellung unserer öffentlichen Infrastruktur waren und sind wichti-ge erste Schritt auf diesem Weg, die wir bereits erfolgreich gemacht haben. Dafür möchte ich mich bei allen Lecher Betrieben, bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Gemeinde und bei der Lech Zürs Tourismus sehr herzlich bedanken.


Auch wenn die Krise noch nicht ganz vorbei ist und wir weiterhin achtsam bleiben müssen, können wir aufgrund unserer aller Disziplin und der hohen Impfbereitschaft in unserem Dorf heute den Blick bereits wieder nach vorne richten und uns auch in der Gemeindeverwaltung zunehmend wieder Aufgaben jenseits des Krisenmanagements widmen. Ein ganz wesentlicher Aspekt dabei ist für mich die Weiterentwicklung unserer Gemeinde zu einer modernen, effizienten und zeitgemäßen Serviceeinrichtung für alle Menschen in Lech. In diesem Sinne haben wir den Organisationsentwicklungsprozess aufgesetzt und mit unserer neuen Amtsleiterin zu einem erfolgreichen Ergebnis ge-bracht. Mag.a Jutta Dieing ist eine erfahrene Persönlichkeit im Bereich der öffentlichen Verwaltung und bringt alles mit, was es für die Weiterentwicklung unserer Gemeinde braucht.Ein ausführliches Interview mit unserer neuen Amtsleiterin findet ihr in dieser Ausgabe der Lecher Nachrichten.


Unter dem Motto „Lech entwickelt sich weiter“ steht auch die Fortführung der Arbeiten an unserem neuen Gemeindezentrum. Der zuständige Ausschuss und alle Projektbeteiligen arbeiten mit Hochdruck daran, das Projekt im Sinne der neuen Beschlüsse umzusetzen. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Arbeit in den unterschiedlichen Projektgruppen, für die sich zahlreiche Menschen aus Lech gemeldet haben, um sich bei der weiteren Konkretisierung der unterschiedlichen Teilprojekte einzubringen. Gemeinsam mit der Lech Zürs Tourismus arbeiten wir außerdem intensiv daran, Konzepte zu erarbeiten, um die Baustelle für uns Einheimische und unsere Gäste ansprechend zu gestalten und die vorhandenen Flächen bis zur Fertigstellung bestmöglich zu nutzen. Auch hier sehe ich uns auf einem sehr guten Weg.

Sich weiter zu entwickeln bedeutet für mich auch, dass wir uns gegen Fehlentwicklungen zur Wehr setzen, um unsere Zukunft zu schützen. In diesem Sinne haben wir in der Lecher Gemeindevertretung eine Bausperre für Investorenmodelle beschlossen. Diese „Notbremse“ ist notwendig geworden, um den fortschreitenden Ausverkauf unserer Heimat zu verhindern. Ich bin davon überzeugt: leere Häuser ohne Gäste und Angestellte passen nicht zu uns und zu unserer Gastfreundschaft. Mit der zweijährigen Bausperre haben wir dieser Entwicklung einen ersten Riegel vorgeschoben - darauf können wir stolz sein und ich möchte mich bei allen bedanken, die das möglich gemacht haben.


Und – last but not least – ist das Ende der Corona-Beschrän-kungen für uns alle, aber vor allem auch für mich als Bürger-meister, ein Neustart im Zeichen des persönlichen Austau-sches mit allen Menschen in Lech. Der direkte Kontakt und die Gespräche sind in der Krise leider viel zu kurz gekommen und ich bin sehr froh, dass wir jetzt wieder zusammen-kommen und uns persönlich über die Herausforderungen, Probleme und Chancen in unserer Gemeinde unterhalten können. In diesem Sinne stehe ich euch selbstverständlich jederzeit sehr gerne zur Verfügung. Zusätzlich werden wir den Neustart seitens der Gemeinde mit dem neuen Format der „Lecher Dorfgespräche“ begehen, wo alle Menschen in Lech die Möglichkeit haben, sich mit mir und unserer Amtsleite-rin auszutauschen, Probleme zu besprechen sowie Wünsche und Kritik zu äußern. Auch darauf freue ich mich jetzt schon sehr.


In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Sommer und viel Spaß bei der Lektüre der neuen Ausgabe der Lecher Nachrichten, die wieder einmal mit zahlreichen interessanten und spannenden Berichten und Ankündigungen aus unserem Dorf gefüllt ist.


Euer Bürgermeister

Stefan Jochum

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